UNASHAMED Teil 5: Vergessene Worte

7. März 2019

„Wenn du nicht bereit bist, Opfer zu bringen für das, was du möchtest – dann wird das, was du möchtest, dein Opfer.“ Im letzten Teil unserer Predigtreihe zum Römerbrief, UNASHAMED, hat uns Dom drei Begriffe vor Augen geführt, die wir nicht vergessen dürfen, wenn wir Jesus nachfolgen wollen. 

Bevor du weiterliest, klick dich bitte einmal zur Bibel, in Römer 12 – denn um dieses Kapitel geht es heute. In Römer 1-11 hat Paulus uns einen geistlichen Rahmen für unseren Glauben und unser Leben als Jesus’ Nachfolger gegeben. In den nun folgenden Kapiteln des Römerbriefs wird es praktisch: Was bedeutet es für mein Leben, meine Haltung und meine Taten, wenn ich Jesus wirklich nachfolgen will? Diese drei Worte sollten wir dabei nicht vergessen: 

1. Opfer 

Wenn du ein Ziel vor Augen hast, wirst du dafür immer etwas opfern müssen. Du möchtest gesund und fit leben? Also wirst du sehr wahrscheinlich einiges an ungesundem Junk Food opfern und auch etwas deiner Zeit für Sport, richtig? 

Paulus sagt uns in den ersten Versen von Römer 12, dass wir ein „lebendiges Opfer“ sein sollen und dass Gottesdienst ein Lebensstil und keine Veranstaltung am Sonntag ist. Wie können wir ein lebendiges Opfer sein? 

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.

Römer 12:2a

Paulus startet hier nicht mit unserem Verhalten, sondern mit der Art, wie wir denken und glauben, denn unser Verhalten ist nur die Folge unseres Denkens. Wenn du also ein lebendiges Opfer sein möchtest, dann lass Jesus zuerst in dein Herz und deinen Kopf. Wenn du dein Denken von Gott erneuern lässt, schenkt er dir neue Perspektiven. Ein lebendiges Opfer zu sein, bedeutet, Gott dein ganzes Leben zur Verfügung zu stellen – und das beginnt bei deinem Denken.

Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt.

Römer 12:1

2. Dienen

In den Versen 4-8 in Römer 12 beschreibt Paulus, wie wir dienen sollen. Er nutzt dafür das Bild eines Körpers: Die Kirche als Leib Christi. Jeder Teil des Körpers hat eine bestimmte Aufgabe, nur zusammen funktionieren alle Teile. Uns „Job“ ist es, herauszufinden, welcher Teil des Leibes wir sind. Kirche ist kein Ort oder ein Event, bei dem du dich von vorne bis hinten bedienen lässt – es ist eine lebendige Beziehung, in der wir empfangen und geben dürfen. Jesus hat alles für uns gegeben, bevor wir auch nur einen einzigen Handschlag für ihn tun konnten. Denn wir sind seine geliebten Kinder. Je mehr du in deinem Glauben wächst, desto mehr wirst du erkennen und spüren, dass du auch alles für ihn geben darfst. 

Vielleicht denkst du „diese Kirche läuft doch auch ohne mich gut“. Und ja, vielleicht ist das so – aber mit DIR läuft es noch viel besser! Gott möchte nicht ein Teil deiner Story sein, er möchte, dass du ein Teil SEINER Story bist. Du bist wichtig für ihn und er hat dich mit Gaben und Talenten ausgestattet, die nur darauf warten, für ihn eingesetzt zu werden. Er hat einen Platz und eine Aufgabe für dich in seinem Leib. Genau aus diesem Grund gibt es bei uns auch NEXT STEPS, damit du deine Berufung entdeckst und sie lebst. 

3. Unterordnen 

Jeder soll sich den Behörden und Amtsträgern des Staates unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt; jede ist von Gott eingesetzt.

Römer 13:1

Oh, welch unangenehmes Wort… Unterordnen! In dem oben genannten Vers redet Paulus darüber, sich der Regierung unterzuordnen – diese Aussage darf natürlich nicht losgelöst vom Kontext betrachtet werden. Paulus trifft diese Aussage, um den Blick der Christen in Rom zu weiten, denen es schwer fiel, die Regierung des Landes von der Gottes zu unterscheiden. Dahinter steht der Grundgedanke von Unterordnung: Wir geben unsere Stärke und eigene Autorität zurück zu Gott. 

Unterordnung ist nichts, dass aus Schwäche geschieht, sondern aus Stärke. Unser Leben als Christ beginnt damit, dass wir uns Gott unterordnen, dass wir zulassen, dass er unser Denken erneuert und unser Leben lenkt. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus, oder? Folgst du Jesus oder folgt er vielleicht dir? Betest du „dein Wille geschehe“ oder „segne meine Entscheidung“? Selbst Jesus ordnete sich am Abend vor seiner Kreuzigung mit den Worten „Dein Wille geschehe“ seinem Vater voll und ganz unter und nahm den Tod am Kreuz auf sich. Und ist dann auferstanden, um Leben zu schenken. 

Wenn du Jesus nachfolgen willst, dann denk an diese drei Worte:  

Du bist ein lebendiges Opfer. Du dienst, denn du bist ein Teil des Leibes Christ. Und du ordnest dich unter, denn Gott hat die Kontrolle über dein Leben. 


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