UNASHAMED Teil 2: Das Ergebnis reiner Liebe

Jesus trennt zwischen unserem WER und WAS. Das bedeutet: Für ihn ist nicht entscheidend, WAS du getan oder nicht getan hast, sondern nur WER du bist. Eine Unterscheidung, die uns selbst oft schwer fällt, sowohl wenn es um uns selbst geht, als auch wenn wir über andere sprechen. Mit dieser Message hat uns Renke Bohlen von der Kirche im Pott am vergangenen Sonntag herausgefordert, uns selbst zu reflektieren – aber auch unsere Perspektive von Jesus verändern zu lassen. 

Damit das gelingt, müssen wir zu allererst eines verstehen: Wir sind das Ergebnis reiner Liebe. Wir glauben nicht, dass das Universum, die Welt und wir selbst aus dem Nichts kommen, denn die Schöpfung ist intelligent – schau dich einmal in der Natur um. Und „Nichts“ ist nicht intelligent, außer das „Nichts“ hätte irgendwann beschlossen, plötzlich intelligent zu sein. Klingt philosophisch? Ein bisschen ist es das auch, aber gleichzeitig essentiell wichtig: Gott hat alles aus  dem Nichts geschaffen und der Mensch ist das Ergebnis seiner reinen Liebe. Das gilt dir ebenso wie jedem anderen. 

Ebenso ist es mit der Entscheidungsfreiheit: Du und ich, wir dürfen selbst entscheiden, wie wir urteilen und handeln. Und wir wissen: Im Urteilen sind wir oft sehr schnell. Lies Johannes 8-11. 

In diesen Versen lesen wir von der Ehebrecherin, die gesteinigt werden sollte. Jesus aber sagte: „Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein werfen.“ Das Ergebnis kennen wir: Keiner warf auch nur einen Stein. 

Römer 3,10: …genau wie es in der Schrift heißt: Keiner ist gerecht, auch nicht einer.

Römer 3,21-24: Doch jetzt hat Gott – unabhängig vom Gesetz, aber in Übereinstimmung mit den Aussagen des Gesetzes und der Propheten – seine Gerechtigkeit sichtbar werden lassen. Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und die allen zugute kommt, die glauben. Dabei macht es keinen Unterschied, ´ob jemand Jude oder Nichtjude ist,` denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck, und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. 

In Gottes Gerechtigkeit kann unser WER leben. Jesus trennt dein WAS von deinem WER. Und wir können es auch. Lasst uns Menschen mehr danach beurteilen, WER sie sind und nicht danach, WAS sie tun. Das heißt nicht, dass wir nicht über Dinge, die offensichtlich falschen laufen, sprechen dürfen. Im Falle der Ehebrecherin sagte Jesus: „Ich verurteile dich auch nicht; du darfst gehen. Sündige von jetzt an nicht mehr! (Römer 8,11). Kleine Site-Note: „über etwas sprechen“ bedeutet nicht, es bei jeder Gelegenheit zu benennen. 

Renke gab uns drei hilfreiche Tipps, um das besser zu verstehen: 

1. Definiere dein „WER ich bin“ nicht durch dein TUN. 

2. Prüfe dein „WAS du lebst“ daran, ob es zur Herrlichkeit Gottes passt. 

3. WIE Gott mit deinem WAS  umgeht, ist reine Gnade – gehe du selber mit dir und anderen auch so um

Johannes 8,12: Ein anderes Mal, als Jesus zu den Leuten sprach, sagte er: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.«

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