#STRUGGLES – TEIL 1: #ECHTLEBEN

„Gott kann dich am besten gebrauchen, wenn du DU bist!“

Im ersten Teil unserer neuen Predigtserie #STRUGGLES (Herausforderungen) hat Dom sich und uns die Frage gestellt, was es bedeutet „echt“, also authentisch zu leben. Eine Frage, die in einer Welt voller Selfies, Fake News und „Fake me(s)“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. #EchtLeben ist eine von vier Herausforderungen, die wir in dieser Serie in den kommenden Woche genauer unter die Lupe nehmen.

Wenn du Social Media aktiv nutzt, dann weißt du auch: Nicht alles ist, wie es scheint – viele Filter, wenig Realität. Und das ist, bei allen Vorteilen, die uns Facebook, Instagram, Youtube, Twitter & Co. bieten, nun mal eine echte Herausforderung, die wir von der virtuellen mit in die reale Welt nehmen. Wir tragen häufig „Masken“, die am besten zu unserer aktuellen Situation passen – oder diese verhüllen. Ein Problem, das übrigens nicht ganz neu ist. Bitte lies 2. Korinther 3:13-18.

In diesen Versen bezieht sich Paulus auf Mose, der sein Gesicht verhüllte, damit das Volk nicht sah, wie die Herrlichkeit Gottes darauf immer weniger wurde. Wenn wir in der biblischen Geschichte noch weiter zurück gehen, sehen wir, dass auch Adam und Eva plötzlich begannen, sich aus Scham zu verhüllen. Das Problem besteht also von jeher und es liegt in unserer Natur, Masken zu tragen.

Welche Maske trägst du gerade?

Vielleicht steht dir die Erfolgsmaske besonders gut zu Gesicht und du definierst dich über die Bestätigung anderer? Oder ist es die Heldenmaske, hinter der du dich versteckst, weil du niemals eine Schwäche zulassen kannst? Ist es die Alles-ist-gut-Maske, die nicht zulässt, dass du über deine Verletzungen sprichst? Hältst du Menschen, die dir für dein Empfinden zu nahe kommen, bewusst von dir fern? Dann trägst du vielleicht die Angstmaske. Wir könnten die Liste der Masken noch lange weiterführen, doch Fakt ist: Viele von uns haben nicht nur eine dieser Masken im Schrank, sondern eine ganze Kollektion davon. Und warum tragen wir sie? Weil wir glauben, dass wir so wie wir sind den Ansprüchen anderer nicht genügen. Oft denken wir, wir sind nicht genug.

Aber: Wenn du eine Maske trägst, dann trennst du dich von dem, was Gott für dein Leben möchte! 

Stell dir vor, du streichst einen Raum. Bereiche, die keinen neuen Anstrich bekommen sollen, klebst du ganz einfach ab. So wirken Masken in deinem Leben. Gott kann die Bereiche, die du versteckst, nicht verschönern. Doch genau das will er tun! Denn er hat dich einzigartig geschaffen. Du bist genau so, wie er dich haben will. Und gleichzeitig möchte er an dir arbeiten, er möchte dich jeden Tag neu segnen und dich mit seiner Liebe und Gnade füllen. Doch das kann er nur, wenn du deine Masken ablegst. Wenn du echt lebst.

Gott kann dich am besten benutzen, wenn du DU bist! 

2. Korinther 3:15 Ja, noch heute sind ihre Herzen, wenn sie die Schriften Moses lesen, durch diesen Schleier verhüllt, sodass sie sie nicht verstehen. 

Das ist so wichtig zu verstehen: Eine Maske, die zuerst dein Gesicht verhüllt, verhüllt irgendwann dein Herz. Denn wenn du immer nur dein „gefiltertes“ Leben zeigst, lässt du keine echten Beziehungen zu. Du beeindruckst Menschen zwar mit deinen Stärken, aber du verbindest dich mit ihnen durch deine Schwächen. Und: Wenn du dich immer hinter deinen Masken versteckst, lässt du es nicht zu, dass Menschen dich für das lieben, was und wer du bist. Sie lieben deine Maske, aber nicht dein Wahres ich.

Wie werde ich meine Masken los?

Ein paar gute Ratschläge auf diese Frage sind schnell erteilt: „Sei du selbst“, „benutze weniger Filter“, „leg nicht so viel Wert auf die Meinung anderer“, „nimm dir gelegentlich eine Social Media Auszeit“.  Diese Ratschläge hauen dich nicht vom Hocker? Dann vielleicht dieser:

NUR JESUS kann deine Maske wegnehmen. 

2. Korinther 3: 16-18 Doch wenn sich jemand dem Herrn zuwendet, wird der Schleier weggenommen. Der Herr aber ist der Geist, und wo immer der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Von uns allen wurde der Schleier weggenommen, sodass wir die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel sehen können. Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln. 

Wie also folgst du Jesus in einer „Seflie-zentrierten“ Welt nach? Wende dich ihm zu! Schau zurück auf das, was er für dich getan hat. Schau nach innen und versuche zu verstehen, dass du wunderbar bist, so wie du bist! Schau nach vorne, auf das was kommt: Lebe in dem Wissen, das Jesus wieder kommt!

 

Die Predigt in voller Länge:

Pin It on Pinterest

Share This