Rooted in the City | Gesandt

„Wir brauchen Visionen und Raum, sie zu leben. Wir dürfen groß denken, träumen und glauben.“  So startete Dom am vergangenen Sonntag in den letzten Teil der Predigtserie ROOTED.

Sprüche 29,18: Ohne Gottes Weisung verwildert ein Volk; doch es blüht auf, wenn es Gottes Gesetz befolgt!

Mit einem Auftrag in deinem Leben hast du ein klares Ziel vor Augen. Gott ist kreativ, wenn es um Visionen geht, und er möchte sie dir in jedem Bereich deines Lebens schenken. Er sendet uns.

Johannes 20, 19-22: Am Abend desselben Tages hatten sich alle Jünger versammelt. Aus Angst vor den führenden Juden ließen sie die Türen fest verschlossen. Plötzlich kam Jesus zu ihnen. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie: „Friede sei mit euch!“ Dann zeigte er ihnen die Wunden in seinen Händen und an seiner Seite. Als die Jünger ihren Herrn sahen, freuten sie sich sehr. Jesus sagte noch einmal: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich jetzt euch!“ Nach diesen Worten hauchte er sie an und sprach: Empfangt den Heiligen Geist! 

Folgende vier Denkanstöße sollen dir helfen, besser zu verstehen, was es bedeutet, „gesendet“ zu sein.

1. Unser Gott ist ein sendender Gott

Ganz gleich, ob du im alten oder im neuen Testamen liest: Immer wieder werden dir Menschen aus der Bibel begegnen, die Gott gesandt hat, z.B. Abraham, Mose, Elia, David, Johannes den Täufer, Paulus… Und heute? Heute sendet er dich und mich. In deinem Job, in deiner Nachbarschaft, in deiner Familie. Gott gebraucht dich, genau da, wo du bist. Du bist der Pastor in deinem Büro!

2. Unser Gott ist nicht planlos

Manchmal muss du Glaubensschritte gehen, ohne genau zu wissen, was auf dich zukommt. Gott fordert dich dann heraus. Dom erzählte uns an dieser Stelle vom allerersten Gottesdienst Ende 2015 im Filmhauskino Köln. Er und Sarah hatten das Kino bereits gebucht, ohne zu wissen, wer sich um Technik und Musik kümmern würde. Diejenigen von euch, die damals schon dabei waren, wissen: Es hat alles wunderbar geklappt. Es war ein toller erster KCC-Gottesdienst! Vielleicht auch – oder gerade weil die beiden so stark darauf vertraut haben, dass Jesus diesen Plan hat.

3. Unser Gott sieht, was sonst keiner sieht

Gott sieht Dinge in dir, die du nicht siehst oder noch nicht weißt. Deshalb geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern ein Herz zu haben, das bereit ist, sich gebrauchen zu lassen.

Psalm 25,14: Menschen, die den Herrn ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen. Er lässt sie verstehen und erfahren, was sein Bund mit seinem Volk bedeutet.

Das bedeutet für dich: Wenn du Gott Ernst nimmst, Ehrfurcht und Respekt hast, zieht er dich „ins Vertrauen“.

1. Korinther 12:18: Deshalb hat Gott jedem einzelnen Glied des Körpers seine besondere Aufgabe gegeben, so wie er es wollte. 

Gott ist nicht willkürlich, sondern strategisch. Und herausfordernd, wie auch die Geschichte von Hesekiel zeigt: Im Tal der Knochen forderte Gott ihn auf, die Toten wieder lebendig werden zu lassen (Hesekiel 37). Er vertraute darauf und das Unglaubliche geschah.

Gott möchte Leben schenken, auch in unserer Stadt. Und dazu möchte er uns gebrauchen. Deshalb ist die KCC eine Kirche, die Leben ausspricht – ganz besonders da, wo es dunkel ist. Für die Menschen, die in unserer Stadt keine Hoffnung haben, wollen wir Raum schaffen für Begegnungen mit Jesus und für neues Leben.

4. Unser Gott wird uns helfen

„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich jetzt euch!“ heißt es in der oben aufgeführten Bibelstelle aus Johannes 20. Wenn Gott uns auffordert, einer bestimmten Berufung nachzugehen, dann wird er uns geben, was wir brauchen, um genau das zu tun. Gott steht an unserer Seite, darauf dürfen wir vertrauen. Das bedeutet natürlich nicht, dass es gemütlich wird – ganz im Gegenteil. Als Teil der KCC wird es nie gemütlich für dich. Denn Jesus möchte dich benutzen, um sein Reich zu bauen. Deshalb dürfen wir und als Kirche nicht ausruhen.

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