JONA – SURPRISED BY GRACE: Ich bin dann mal weg

Jona bedeutet Taube. Wusstest du das schon? Eine lebenswichtige Eigenschaft von Vögeln ist es, das Aufziehen eines Sturms frühzeitig zu bemerken und sich in Sicherheit zu bringen. Wie passend das doch für die Erlebnisse von Jona ist, siehst du, wenn du das erste der vier Kapitel in der Bibel liest.

Jona – Kapitel 1

Gibt es auch etwas in deinem Leben, vor dem du weg läufst? Sei ermutigt, nicht wegzulaufen – sondern hin zudem dem, was Gott für dich vorbereitet hat! 

Im Fall von Jona war das eine echte, nahezu unmögliche Herausforderung: Gott wollte, dass Jona nach Ninive geht und der Stadt sein Strafgericht ankündigt, da die Bosheit der Menschen dort unerträglich war. Diese Stadt (der heutige Irak) war ein barbarischer, brutaler Ort, voller Gewalt, Tod und Sünde. Man kann also die Reaktion von Jona durchaus verstehen: Mit großer Wahrscheinlichkeit hat er um sein Leben gefürchtet und ist deshalb in Richtung Spanien geflüchtet.

Er hat sich dem Auftrag Gottes widersetzt, obwohl Gott sein bedingungsloses Vertrauen wollte. So ist es auch heute noch: Manchmal erscheint uns das, was Gott von uns möchte, unmöglich, nicht machbar, zu schwer… Und doch fordert er uns heraus, darauf zu vertrauen, dass sein Plan für uns gut ist.

Wartest du vielleicht auf ein Wort von Gott, das dir gefällt? Dann wartest du wohlmöglich für immer. Deine Berufung ist nicht zu deiner Ehre – sondern zu Seiner Ehre. 

In der Bibel begegnen wir vielen Menschen, die Gott vertrauten – ohne seinen Plan zu verstehen oder gar gerne zu befolgen: Wollte David gegen Goliath kämpfen? Wollte Abraham, der 100 Jahre auf seinen Nachkommen warteten musste, diesen opfern? Wollte Daniel in die Löwengrube? Wollte Jesus ans Kreuz?

Glaube und Gehorsam sind zwei Dinge, die Gott gefallen. Und doch wird es, wie bei Jona, immer ein Bott geben, das in die falsche Richtung fährt – und dich bereitwillig mitnimmt. Und manchmal ist dieses Davonlaufen und Rebellieren so viel anstrengender, als Gott zu gehorchen. Bestimmt sind sich viele Menschen ihrer Berufung im Grunde ihres Herzens bewusst. Und doch finden sie Wege, sich dem nicht zu stellen. Sie sind unterwegs auf einem Boot, das in die falsche Richtung fährt. Warum? Weil da, wo wir für Gott aktiv werden und dem folgen, was er für uns vorbereitet hat, auch der Feind aktiv ist.

Hier sind drei Wegweiser, die dir helfen, in der richtigen Richtung unterwegs zu sein:

1. Nähe zu Gott

Entscheide dich täglich, mit Gott in eine Beziehung zu treten.

2. „Bibel Application“ („die Bibel anwenden)

Setze um, was in der Bibel steht. Es nur zu wissen, reicht nicht.

3. Gemeinschaft

Teile das Leben mit Menschen, die mit dir in die selbe Richtung rudern wollen. Sie halten dich davon ab, in das falsche Bott zu springen. Such dir beispielsweise eine Life Group!

Wie endet das erste der vier Kapitel Jona? Gott schickt einen Sturm, um ihn wachzurütteln. Und Jona erkennt, dass er Teil der Lösung sein muss und lässt sich mutig ins „kalte Wasser“ werfen. Auch in deinem Leben kann Gott von Zeit zu Zeit einen Sturm benutzen, der dich wachrütteln soll. Ein bestimmtes Ereignis, eine bestimmte Person oder auch deine Kirche können dieser Sturm sein. Wir als KCC lieben es, Berufungen aufzuwecken! 

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