JESUS IST ALLES!

Was ist der Mittelpunkt in deinem Leben? Drehst du dich um dich selbst oder lässt du zu, dass du Teil von etas Größerem bist? Mit seiner Predigt JESUS IST ALLES hat uns Robin am vergangenen Sonntag verschiedene Lebensbereiche aufgezeigt, über die wir nur allzu gerne selbst die Kontrolle behalten – für die es aber auch eine ganz andere Perspektive gibt: Die von Jesus. 

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm. Denn Christus war vor allem anderen; und alles hat nur durch ihn Bestand. Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist. Er ist der Ursprung allen Lebens und zugleich der Erste, der vom Tod zu einem unvergänglichen Leben auferstand. So sollte er in jeder Hinsicht an erster Stelle stehen.

Kolosser 1:15-18 

„So sollte er in jeder Hinsicht an erster Stelle stehen!“ Die Bibel ist direkt und an dieser Stelle unmissverständlich. Steht Jesus bei dir in jeder Hinsicht an erster Stelle? Wenn wir ehrlich sind, haben wir immer wieder Bereiche in unserem Leben, in denen wir uns und unsere Sicht auf die Dinge an erste Stelle setzen – Bereiche, an die wir Gott nicht ran lassen. Doch wenn Jesus alles ist und in jeder Hinsicht an erster Stelle steht, dann hat er auch dort ein Zutrittsrecht. Robin hat zehn Beispiele für solche Bereiche aufgeführt. In welchen davon findest du mehr von dir als von Gott? 

1. Gedanken 

Wie denkst du über dich und deine Mitmenschen, über deine Kollegen, deine Chef, über Politiker, über deine Leiter, über das andere Geschlecht, über Immigranten…? Die Liste geht endlos weiter, doch die Frage ist: Sind deine Gedanken von Gott oder dir? 

2. Gesundheit

Was lässt du in dich hinein, in deinen Körper, deine Seele und deinen Geist? Und wie kannst du deine körperlichen, seelischen und geistlichen Muskeln für Herausforderungen trainieren? Entscheidet Gott, mit was du dich füllst oder entscheidest du, dass beispielsweise Netflix auch heute vor stiller Zeit und Fitnessstudio kommt? 

3. Zuhause 

Bist du nur Sonntags in der Kirche, in Gottes Haus? Oder ist dein Zuhause ein Zuhause für Gott? Ein Ort, wo du Gott dienst, indem du den Menschen, die mit dir unter einem Dach leben und die zu dir zu Gast kommen, mit Liebe, Geduld, Freundlichkeit und Großzügigkeit begegnest? 

4. Herz 

Erschaffe in mir ein reines Herz, o Gott; erneuere mich und gib mir die Kraft, dir treu zu sein!

Psalm 51:12

Wie ist es um dein Herz bestellt? Ist es zerbrochen und verbittert und hältst du daran fest, weil du, nach allem was durchgemacht und erlebt hast, nun mal ein Anrecht auf Verbitterung und Zerbrochenheit hast? Oder bist du bereit, Gott in dein Herz zu lassen, so dass Er es heil machen und erneuern kann? 

5. Mund 

… no Words needed, oder? 

6. Sex 

Huuuu, was hat das denn hier zu suchen? In Sachen Sex darf ich doch wohl wirklich selbst entscheiden, was Phase ist? Ja, das darfst du – genau wie in allen anderen, hier genannten Bereichen. Aber genauso darfst du Gott auch in diesen Bereich deines Lebens lassen und Ihn fragen, was okay ist und was nicht. Das gilt für Verheiratete genauso wie für Singles und frisch Verliebte. Wenn Jesus bei dir in jeder Hinsicht an erster Stelle steht, dann gilt das auch für dein Liebesleben. 

7. Werte 

Wer bestimmt über deine Werte? Gott oder du? Sind deine Werte „von dieser Welt“, weil du dich an dem orientierst, was scheinbar für alle zählt – oder findest du deine Werte in Gottes Wort, auch wenn du damit Gefahr läufst, gegen den Strom zu schwimmen? 

8. Standards? 

Ehren die Standards und Routinen, die du in deinem Leben hast, Gott? Ist es für dich vielleicht zu einem Standard geworden, zu spät zu kommen oder dich am Morgen, direkt nach dem Aufstehen, erst einmal über alles zu beschweren und deine Morgenmuffeligkeit an deinen Mitmenschen auszulassen? 

9. Geld 

Gleich nach dem Thema Sex ist das noch so ein Bereich, in dem es uns of schwer fällt, Gott an erste Stelle zu setzen. Schließlich habe ich es verdient, also entscheide ich auch, was damit passiert, oder? Doch denk daran, was Gott für dich gegeben hat: Das Allerbeste, was Er hatte. Und deshalb gebührt es Ihm auch, etwas von unserem Besten zu bekommen – und nicht nur das, was ohnehin übrig ist. Wir glauben, das Gott mit 10% von unserem Geld so viel mehr machen kann, als wir mit 90%

10. Träume

Lebst du deinen Traum oder den, den Gott für dich hat? Um den Traum zu leben, den Gott für uns hat, müssen wir Ihm zu allererst diesen Bereich unseres Lebens anvertrauen, Ihn hineinlassen und es Ihm gestatten, die guten Pläne, die Er für unser Leben hat, zum Vorschein zu bringen. Und wir alle wissen: In den meisten Fällen, passiert das nicht von heute auf morgen, denn Gott hat seine eigene Zeit, für die wir manchmal eine gehörige Portion Geduld mitbringen müssen. 

Wenn du dir all diese und weitere Bereiche deines Lebens anschaust, dann mach dir eines immer wieder bewusst: Es geht nicht darum, wovon du durch Jesus erratet wurdest – sondern wofür! Die Story endet nicht damit, dass Jesus am Kreuz für unsere Schuld gestorben ist. Er ist auferstanden und hat den Tod besiegt, damit wir ein Leben in Freiheit, in Gnade, Liebe und Herrlichkeit leben können. Du wurdest errettet, um groß zu träumen! 

Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat.

Galater 2:20

Die Predigt in voller Länge…

… gibt’s in unserem Podcast! Hier kannst du reinhören.

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