Here as in Heaven 4: Mäuse, Motten & Mercedes

„Wir reden hier nicht oft über Geld und ich weiß, das ist nicht euer Lieblingsthema.“ Mit dieser Ansage startete Dom am vergangenen Sonntag in seine Predigt über wertvolle Prinzipien zum Umgang mit unseren Finanzen. „Ist Gott Geld wichtig? Nicht im theologischen Sinne. Aber uns Menschen ist Geld wichtig und Gott liegt es am Herzen, dass wir in diesem Punkt ein angst- und sorgenfreies Leben führen dürfen.“ Und genau darum ging es im letzten Teil unserer Predigtreihe HERE AS IN HEAVEN, in der wir uns mit der Bergpredigt auseinander gesetzt haben.

Bevor du weiterliest, lies bitte Matthäus 6,19-24 

„Hast du Geld oder hat Geld dich?“ Eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt. Steve Jobs sagte einmal: „Ich hätte mein Vertrauen und meine Hoffnung auf etwas anders setzten sollen als Geld“. Worte von einem sehr reichen Mann, der früh gestorben ist.

Hebräer 13,5 Hängt euer Herz nicht ans Geld und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: »Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.« Deshalb können wir zuversichtlich sagen: »Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht.Was können mir Menschen anhaben?«

Wenn Jesus von Geld redet, dann redet er nicht nur von dem, was sichtbar auf unserem Konto oder in unserem Geldbeutel ist – sondern er redet auch immer von dem Geist, der damit verbunden ist. So hat beispielsweise der Begriff „Mammon“, der häufig als Synonym für Geld verwendet wird, einen ganz anderen Ursprung: Mammon war ein Gott der Babylonier. Je mehr Opfer sie ihm brachten, desto höher war der Wohlstand. Die Aussage „Du kannst nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“ bekommt so eine noch viel tiefere Bedeutung. Babylonien (auch Babel) stammt übrigens vom hebräischen Wort Balel ab, zu deutsch: „verwirren“. Ein gutes Stichwort, wenn es ums Thema Geld geht. Denn Geld neigt dazu, uns viel zu versprechen ohne es zu halten:

3 Dinge, die uns Geld verspricht – die aber nur bei Gott zu finden sind

1. Sicherheit

Sprüche 11:28 Vertraue auf deinen Reichtum, und du wirst untergehen! Die Gottesfürchtigen aber blühen auf wie die Bäume im Frühling.

2. Identität

Lukas 12:15 Nehmt euch in Acht! Begehrt nicht das, was ihr nicht habt. Das wahre Leben wird nicht daran gemessen, wie viel wir besitzen.

3. Glück

Römer 4,7-8 Glücklich ist der, dessen Ungehorsam vergeben und dessen Schuld zugedeckt ist. Glücklich ist der, dem der Herr die Sünden nicht mehr anrechnet.

4 Prinzipien, um den „Mammon“ zu überwinden

Viele Menschen leben nach einem einfachen Prinzip: Leben, Sparen und, wenn etwas übrig bleibt, Geben. Hast du schon mal daran gedacht, in dieser Reihenfolge Geben und Leben zu vertauschen? Vielleicht sagst du „Moment mal, ich kann es mir nicht leisten, etwas zu geben.“ Tatsächlich aber kannst du es dir nur so lange nicht leisten, bis du gibst. An dieser Stelle sei betont, dass es hier nicht darum geht, ob und wie viel du an deine Church gibst – es geht um allgemeine Prinzipien für deinen Umgang mit Finanzen auf Basis dessen, was uns die Bibel lehrt.

Lies Maleachi 3,7-10 

1. Geben

Starte damit, Geben als festen Bestandteil deines Lebens zu etablieren. Du wirst erstaunt sein, welcher Segen darauf liegt, deinen Zehnten zu geben:

Sprüche 3:9-10 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.

2. Sparen

Spare jeden Monat etwas oder ganz konkret: 10%. Klingt so einfach? Ist es auch – nämlich dann, wenn „Sparen“ für dich vor „Leben“ kommt und fest eingeplant ist.

3. Leben

Hierunter fällt nun alles, was du zum Leben brauchst. Wann immer du über den Teil, den du zum Leben hast, hinaus gehst, werden die anderen beiden Bereiche darunter leiden. Verwalte die übrigen 80% gut. 

Lukas 16,10-12 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen? Und wenn ihr mit dem Gut eines anderen nicht treu wart, wer wird euch das Eure geben?

4. Ich trage die Brille der Ewigkeit

Denke nicht nur an Heute und Morgen, sondern denk daran, dass alles, womit du dich heute für Sein Reich einsetzt, eine Auswirkung in der Ewigkeit hat.

Matthäus 6,19-21 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch derRost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Und besser als mit Jesus Worten könnten wir dieses Thema nicht abschließen:

Matthäus 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

 

Die Predigt in voller Länge:

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