Here as in Heaven 3: Sandburgen Könige

Worauf baust du dein Leben auf? Was ist dein Fundament? Teil 3 unserer Predigtreihe HERE AS IN HEAVEN hat Dom unter den Titel „Sandburgen Könige“ gestellt und uns heraus gefordert, genauer hinzuschauen: Bauen wir auf Sand, wie ein Dummkopf? Oder bauen wir auf Fels, wie ein weiser Mann?

Lies zunächst Matthäus 7, 24-27 

Wenn wir in diesen Tagen die Nachrichten anschalten, dann sehen und hören wir zahlreiche Berichte über Stürme: Auf Mallorca, in Florida, Indonesien. Echte, unerwartete Naturkatastrophen mit verheerenden Folgen. Auch in unserem Leben zieht von Zeit zu Zeit ein Sturm auf, doch wie verheerend er für uns ist, entscheidet am Ende unser Fundament, also das, worauf wir unser Leben aufbauen. Weder Weisheit, noch Geld, Ansehen, Christ sein oder Kirche können uns vor Stürmen bewahren.

Oftmals bauen wir unser Leben auf unterschiedlichste Sachen, die nicht unbedingt schlecht sind. Wenn diese Dinge jedoch unser Fundament darstellen, sind sie nicht sonderlich nützlich. Das einzig wahre und stabile Fundament, das auch dem größten Sturm Stand hält, ist Jesus. Alles andere sind Sandburgen, die leicht in sich zusammenfallen. Eine solche Sandburg ist z.B. der „Ich kann alles allein schaffen“ Gedanke. Eine andere Sandburg, auf die wir bauen, sind Menschen, von denen wir erwarten, dass sie uns erfüllen. Auch Religion ist eine Sandburg – nämlich immer dann, wenn Menschen glauben, sie könnten mit ihren Taten genug Gutes tun, damit Gott ihnen etwas „schuldet“. Doch Jesus hat uns keine Religion gebracht, sondern echte Beziehung mit Gott. Die vierte Sandburg besteht aus all den scheinbar verführerischen Angeboten, die die „Welt“ für uns bereit hält: „Sex, Drugs and Rock n’ Roll“. Wenn wir versuchen, die Leere in uns mit allem Möglichen zu füllen, werden wir dabei immer leerer.

Doch wie kann ein Leben aussehen, in dem Jesus das Fundament ist? Hier kommen drei ganz praktische Denkanstöße:

1. Hören und Handeln

Matthäus 7: 24 Wer auf mich hört und danach handelt, ist klug und handelt wie ein Mann, der ein Haus auf massiven Fels baut.

Zuhören alleine hilft nicht. Erst wenn du dich von Seinem Wort verändern lässt und auch danach handelst, wird dein Fundament stark und solide.

Lies dazu auch Jakobus 1,22-25 

2. Standhaft bleiben

Einmal Ja zu Jesus zu sagen, bedeutet nicht, dass wir auch standhaft bleiben. Vielmehr ist es ein Prozess, in dem wir uns immer und immer wieder bewusst für ihn entscheiden und akzeptieren, dass er unsere Kampfe kämpfen will. Standhaft zu bleiben, bedeutet auch, die Stellung zu halten. Denk einmal an Mose und sein Volk, das scheinbar ausweglos vorm Meer stand, kurz davor, von den Ägyptern eingeholt zu werden.

2. Mose 14,13-14 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute bereiten wird; denn diese Ägypter, die ihr heute seht, die werdet ihr nicht wiedersehen in Ewigkeit! Der HERR wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!

Still dastehen und abwarten, während der Sturm immer näher kommt? Ja, das ist eine echte Herausforderung und zugleich eine echte Chance: Denn erst wenn wir still werden und zugleich auf festem Grund stehen, werden wir erleben, wir er in unser Leben spricht. Wenn wir unsere Stellung halten, wird Gott uns befreien. Es ist nicht dein Kampf. Gott kämpft unsere Kämpfe und alles, was wir dafür tun können, ist nah an ihm dran zu bleiben.

Ganz besonders gilt diese Zusage auch in unseren stressigsten Situationen. Gott möchte deine herausfordernden Umstände benutzen, um dich zu formen und zu verändern – um deine Kapazität zu erhöhen. Wenn dich gerade alles mehr stresst, als du scheinbar ertragen kannst, dann versuche es doch mal mit einem neuen Gebet: „Herr, erhöhe meine Kapazität, mach mich stärker.“ Sei offen dafür, zu wem Gott dich formen möchte.

3. Menschen tragen

Psalm 40,2-3 Voll Zuversicht hoffte ich auf den HERRN, und er wandte sich mir zu und hörte meinen Hilfeschrei. 3 Ich war in eine verzweifelte Lage geraten – wie jemand, der bis zum Hals in einer Grube voll Schlamm und Kot steckt! Aber er hat mich herausgezogen und auf festen Boden gestellt. Jetzt haben meine Füße wieder sicheren Halt.

Wenn du hörst und danach handelst und standhaft bleibst, kannst du dein festes Fundament nutzen, um andere Menschen zu tragen. Menschen, die verletzt und hoffnungslos sind und selbst nicht auf sicherem Grund stehen oder das erst noch lernen dürfen. Jesus möchte dich auf einen sicheren Fels stellen – und du kannst Menschen dorthin mitnehmen und ihnen ermöglichen, Jesus kennenzulernen.

 

Die Predigt in voller Länge:

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