Furchtlos | Gottesdienst mit Stephan Dahms

Der Gottesdienst am vergangenen Sonntag war voller Höhepunkte und tiefer Denkanstöße. Ein besonderes Highlight gleich zu Beginn: Die Segnung von fünf Babys, die dieses große Ereignis überwiegend geduldig, fröhlich, entspannt und neugierig beäugten. In den Bildern unten seht ihr den Moment, in dem die ganze Gemeinde ihre Hände in Richtung der Kinder ausstreckt, um sie zu segnen. Ein schöner „Gänsehaut-Moment“! Wir wünschen uns für alle KCC-Kids, dass sie in dem Wissen, dass Gott sie so sehr liebt, aufwachsen und darauf vertrauen, dass er einen wunderbaren Plan für ihr Leben hat.

Im Anschluss machte uns Stephan Dahms mit seiner leidenschaftlichen Predigt zum Thema Angst nachdenklich und hoffentlich auch „FURCHTLOS“.

„Wie prägt Angst unser Leben und was können wir tun, um unser Leben nicht von der Angst bestimmen zu lassen?“

Jeder Mensch hat irgendeine Form von Angst. Sei es die Angst vor der Zukunft, vor Krieg, vor Verlust, vor dem Alleinsein. Doch:

2. Timotheus 1,7: (…) der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern er erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Wir sind innerlich geschaffen für Kraft, Liebe und Besonnenheit – nicht für Angst. Angst und Sorge nehmen uns die Luft, aber Glaube und Vertrauen lassen uns atmen. Mit Sorgen zu leben, heißt gegen unsere Bestimmung zu leben.

In Markus 4, 35 ff. lesen wir, wie Jesus mit seinen Jüngern eines Abends mit einem Boot den See überqueren wollte. Als sie auf dem Wasser waren, brach ein gewaltiger Sturm los und die Jünger fürchteten um ihr Leben, während im hinteren Teil des Bootes Jesus schlief. Er hatte Sicherheit und Frieden trotz der äußeren Umstände – er hatte keine Angst, weil er vertraute. Doch die Jünger weckten ihn ängstlich und voller Sorge. Er gebot dem Sturm Einhalt.

Markus 4,40: »Warum habt ihr Angst?«, fragte Jesus seine Jünger. »Habt ihr denn noch immer kein Vertrauen zu mir?« 

Eine Frage, die wir uns hier vielleicht stellen: Warum kamen die Jünger eigentlich in den Sturm? Sie taten doch ganz offensichtlich, was Gott gefiel. Die Antwort ist einfach: Manche Stürme in unserem Leben lässt Gott zu und nutzt sie, um uns zu formen. Manche Stürme bringen wir selbst hervor. Wir selbst können Wellen der Sorge und Angst erschaffen. Etwa durch das, was wir aussprechen oder durch unsere Herangehensweise an bestimmte Dinge: Gibt jemand beispielsweise stets mehr Geld aus, als er verdient, so sind Geldsorgen quasi vorprogrammiert. Lernt ein Schüler erst einen Tag vorher für den Test, der seit Woche angekündigt ist, so könnte eine schlechte Note die Konsequenz sein. Eine andere Ursache für Stürme, die wir selbst hervorbringen, können z.B. die falschen Stimmen sein, auf die wir hören.

Um solchen selbst erschaffenen Wellen der Sorge und Angst vorzubeugen, ist es wichtig, dass wir zunächst unsere innere Welt ordnen. Denn:

„Deine inneren Überzeugungen sind wichtiger als die äußeren Umstände!“

Was macht Angst mit uns?

1. Angst lähmt unser Potenzial

Zum Nachlesen: Johannes 20,19

2. Angst zerstört unsere Beziehungen

Zum Nachlesen: 1. Mose 3, 10

3. Angst macht uns unsicher

Zum Nachlesen: Richter 6, 15-16

4. Angst sabotiert unsere Zukunft

Zum Nachlesen: Hiob 3, 25  

Was können wir tun, wenn uns Angst quält?

Die gute Nachricht zuerst: 90% von dem, was wir fürchten, ist irrational. Und: der Kontext macht den Unterschied. Diesen kannst du verändern, indem du

1. Gottes Stimme zu Lautesten in deinem Leben machst

Gott sieht etwas in uns und wir dürfen entscheiden, das ebenso zu sehen. Im Falle von Gideon (Richter 6,12) sah Gott beispielsweise einen starken Kämpfer – auch wenn Gideon zunächst große Angst hatte, Gottes Auftrag zu erfüllen.

2. Deine Angst durch das richtige Training überwindest

Trainiere, deine Sorgen immer zu Gott zu bringen – auch die ganz Kleinen. Das macht dich „fit“ für die großen Stürme in deinem Leben. „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!“ (Philipper 4,6)

3. Verstehst, dass perfekte Liebe die Angst vertreibt

Angst hat, wer mit einer Strafe rechnen muss. Doch Gott ist voller Gnade und Barmherzigkeit.

Römer 8,38-39: Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

Wie lange bist du noch Sklave deiner Angst?

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