Ein Leben voller Segen: Saat & Ernte

17. Oktober 2019

„Gott kümmert sich nicht um Geld. Aber weil Geld dich kümmert, ist es auch für Gott wichtig. Denn Er möchte, dass du auch in diesem Bereich deines Lebens Freiheit erlebst, angst- und sorgenfrei bist.“ In Teil drei unserer aktuellen Predigtserie EIN LEBEN VOLLER SEGEN hat Dom mit uns ein weiteres Prinzip von Gottes „Wirtschaftssystem“ geteilt: Das Prinzip von Saat und Ernte. Bitte lies 2. Korinther 9:6-15.

„Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten.“ Sagt Paulus hier in Vers 6 und zieht einen Vergleich zur Landwirtschaft, mit dem zu seiner Zeit jeder etwas anfangen konnte. Heute denken wir in etwas anderen Kategorien. Im Hinblick auf unsere Finanzen sind das in der Regel: Verdienen, Ausgeben, Sparen, Investieren. Hier kommt eine 5. Kategorie: Säen.

„Säen ist mit Abstand das Kraftvollste, das du mit deinem Geld tun kannst. Wenn du anfängst, zu säen, geschehen übernatürliche Dinge, die eine Ernte einfahren, die weit über das hinaus geht, was du gesät hast.“ sagte Dom. Was der Unterschied zum Investieren ist? Ganz einfach: Mit deiner Investition willst du mehr Geld – doch wenn du säst, willst du mehr Menschen erreichen. Was für ein Unterschied! Die Frage ist also: Wie großzügig säen wir? Als Kirche ist es beispielsweise unser Anspruch an uns selbst, mindestens 10% (also den Zehnten) in andere Kirchen, gemeinnützige Organisationen und Missionsarbeit zu säen – mindestens! In diesem Jahr konnten wir bisher rund 12% unserer Einnahmen weg geben, das entspricht Stand heute einer Summe von knapp 38 Tausend Euro. Mit diesem Geld haben wir unter anderem auch eine Kirchengründung in Berlin Moabit unterstützt, die am vergangenen Sonntag ihren Eröffnungsgottesdienst feiern konnten. Eine Kirchen in einem Brennpunkt, die dazu da ist, dass Menschen Jesus begegnen, heil werden und ein Zuhause finden. Mit dem was wir nach Berlin gesät haben, haben wir Menschen erreicht. In Paulus‘ Brief an die Gemeinde in Korinth lesen wir weiter, dass Geben eine Freude sein soll. Und nicht nur das:

Er kann euch so reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ihr zu jeder Zeit alles habt, was ihr braucht, und mehr als das. So könnt ihr auch noch anderen auf verschiedenste Art und Weise Gutes tun.

2. Korinther 9:8

In diesem Vers wird offenbar: Du erntest nicht „nur“ was du säst, sondern viel mehr als das. Gott kann dich mit Gutem geradezu überschütten, so dass du alles hast, was du brauchst – und mehr. Viel mehr, um noch mehr Gutes zu tun. Stell dir einmal deine Hand vor, in der ein paar Münzen liegen. Wenn du deine Hand mit den Münzen zur Faust ballst, kann dir niemand das Geld wegnehmen. Aber du kannst auch nichts empfangen. Doch wenn du deine Hand öffnest und die Münzen freigiebig loslässt, dann schaffst du Raum für so viel mehr. Das Titelbild zu diesem Blog veranschaulicht dies ganz praktisch ;)

„Bist du bereit, deine Hand ganz zu öffnen und alles loszulassen? Gott wird nicht zu dir sagen: Gib alles, was auf deinem Konto ist, für den guten Zweck weg. Aber er möchte wissen, ob du bereit wärst, alles für Ihn zu geben – so wie Abraham, der bereit war, seinen Sohn zu opfern.

„Wer hätte Lust, mir 100 € zu geben?“ Fragte Dom plötzlich mitten in der Predigt – und siehe da, sofort sprang Chris auf und kam mit zwei Fünfzig-Euro-Scheinen nach vorne. Hättest du das auch getan? Hätte ich es getan? (Wahrscheinlich nicht, denn ich habe nie Bargeld bei mir). Warum also ist Chris sofort und ohne zu zögern aufgesprungen? Weil Dom ihm das Geld vor dem Gottesdienst zugesteckt hatte. Chris hat die Scheine nur verwaltet und ist zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen, dass sie ihm gehören. Wenn wir also glauben, dass alles was wir haben und sind, von Gott kommt, dann sind wir Verwalter.

Zum Schluss hat Dom mit uns drei Wahrheiten über das Prinzip von Saat und Ernte geteilt:

Nichts geschieht, bis ein Samen gepflanzt ist

… oder anders gesagt: Wenn du eine Not in deinem Leben verspürst, dann pflanze einen Samen, säe etwas – auch wenn es auf den ersten Blick nicht das ist, wonach du dich fühlst.

Schon in der Heiligen Schrift heißt es ja von dem Mann, den Gott reich beschenkt hat: »Großzügig schenkt er den Bedürftigen, was sie brauchen; auf seine Barmherzigkeit kann man immer zählen. «

2. Korinther 9:9

Was ich anpflanze, werde ich ernten

Gott aber, der dem Sämann Saat und Brot schenkt, wird auch euch Saatgut geben. Er wird es wachsen lassen und dafür sorgen, dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.

2. Korinther 9:10

Du erntest immer mehr, als du dir vorstellen kannst

Ihr werdet alles so reichlich haben, dass ihr unbesorgt weitergeben könnt. Wenn wir dann eure Gabe überbringen, werden viele Menschen Gott dafür danken.

2. Korinther 9:11

Was du säst, wir eine Ernte bringen, die deine Vorstellungskraft übersteigt. Diese Ernte spürst du ganz persönlich: Freiheit, Ruhe – und vor allem keine Angst und keine Sorgen. Da, wo du anfängst, in Gottes Reich zu säen, wird es für Menschen spürbar – für all jene, die durch dein Säen erreicht werden, durch die Kirche, durch Mission, durch großartige Projekte. Denn genau darum geht es am Ende: Dass Menschen die befreiende Wahrheit von Jesus erfahren.

Schau auch, wie Paulus dieses Passage in Vers 15 beendet: „Wir aber danken Gott für seine unaussprechlich große Gabe.“ Wann immer du in Gottes Reich säst, darfst du das fröhlich und voller Vertrauen tun – denn Gott hat zuerst gegeben. Er hat Seinen Sohn für unsere Schuld gegeben. Ein unfairer Tausch und doch Seine Saat für unsere Chance, versöhnt mit Gott zu leben.


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