Come to Worship

Come to Worship

von | Dez 22, 2017

„Come to Worship“ – komme, um anzubeten – der Titel unserer Weihnachtspredigt vom vergangenen Sonntag lässt direkt vermuten, um welchen Teil der Weihnachtsgeschichte es geht: Die drei Weisen aus dem Morgenland, die sich auf den Weg machten, um ihren neugeborenen König anzubeten.

Matthäus 2, 1-2 Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierher gekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.«

Diese zwei kurzen Verse bringen auf den Punkt, was wir als Christen nie vergessen dürfen: Die Sterndeuter kamen, um Jesus etwas zu geben, nicht um zu nehmen. Genauso sind wir dafür geschaffen, IHN anzubeten und so unsere Liebe auszudrücken. Dafür müssen wir manchmal „weit gehen“. Die Sterndeuter taten dies im wahrsten Sinne des Wortes. Sie waren 1.400 Kilometer zu Fuß unterwegs, bevor sie auf den dann schätzungsweise zwei Jahre jungen Jesus trafen.

3 Arten, wie wir Jesus anbeten

1. SEI VOLLER FREUDE

Matthäus 2, 9-10 Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern, den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. 

Grenzenlose Freude  – sie sollte Christen zu allererst erfüllen, denn Jesus ist soviel größer als unsere Lebensumstände. Und doch gelingt es uns nicht immer, eine solche Freude auszustrahlen. Warum ist das so? Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott Gutes mit uns vor hat, auch dann wenn uns Situationen manchmal mehr herausfordern als wir verstehen können.

2. KNIE NIEDER

Die Weisen aus dem Morgenland haben sich zu allererst vor Jesus niedergekniet. Vor einem kleinen Baby niederzuknien bedeutet, dass mann ein Höchstmaß an Glauben und Vertrauen darauf hat, dass dieser junge Mensch in Windeln der Messias ist.

Psalm 95, 6-7 Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm beugen; lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer! Denn er ist unser Gott, und wir sind sein Volk. Er kümmert sich um uns wie ein Hirte, der seine Herde auf die Weide führt.

Vor Gott niederzuknien ist eine logische Schlussfolgerung – denn er ist heilig. So heilig, dass wir früher oder später nicht anders können, auch wenn er es nie von uns verlangt hat. Nimm das Niederknien in dein Leben als Christ mit hinein.

3. BRING IHM DEIN GESCHENK

Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten Jesus das Kostbarste, was sie hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Theologen deuten diese Geschenk so: Das Gold steht für die königliche Herrschaft Jesus’, der Weihrauch für seinen Dienst und die Myrrhe war ein Zeichen, für seinen Tod.

Was geben wir? Geben und Großzügigkeit sind elementare Bestandteile des christlichen Glaubens und für uns als Church richtungsweisend in unserem Handeln. Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel ein Streetteam, das am Morgen unseres Weihnachtsgottesdienstes 90 liebevoll gepackte Geschenktüten an Obdachlose verteilt hat. Dass diese Tüten gefüllt werden konnten, verdanken wir den großzügigen Herzen der Menschen in der KCC und dem hingebungsvollen Engagement dieses Teams. Es ist unser Herzenswunsch und unser Auftrag, eine großzügige Kirche zu sein.

Doch wir wollen Jesus noch mehr geben, nämlich das Kostbarste, das wir besitzen: Unser Herz. Wir sind für eine Beziehung mit ihm geschaffen und diese Tatsache verändert einfach alles. Deshalb lautet die Frage an dich: Wie begegnest du Jesus? Ist er für dich Teil einer schönen Weihnachtsgeschichte? Das Baby in der Krippe? Oder ist er der Sohn Gottes, des für dich gekommen und gestorben ist, damit du eine Beziehung mit Gott haben darfst? Denn wenn das so ist, verändert sich alles!

Frohe Weihnachten, Church! 

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