Beziehung(s)weise| Bund für’s Leben

Im letzten Teil der Predigtserie „Beziehung(s)weise“ haben Sarah und Dom über den Bund fürs Leben gesprochen – die Ehe. Viele Menschen denken, Ehe sei out. Sie wollen erst einmal „ihr Leben leben“, bevor sie ins Gefängnis wandern, welches sie mit der Ehe assoziieren. Sie denken, es sei langweilig, sein ganzen Leben mit der selben Person zu verbringen, es sei schwer und sowieso zum Scheitern verurteilt. Ja, die Ehe ist schwer. 50% der geschlossenen Ehen in Deutschland werden wieder geschieden. Doch die Ehe ist ein Konzept Gottes und es lohnt sich dafür zu kämpfen.

Wo Gott etwas zusammenbringt, da möchte der Feind ein Keil zwischen treiben, das war schon bei Adam und Eva so. Wir kennen alle die Schöpfungsgeschichte, in der die böse Schlange eine große Rolle spielt.

Die Hälfte der Predigt war auf eine super spannende Gesichte aufgebaut, die du in 2. Mose 17 nachlesen kannst. Dort geht es um den Kampf zwischen den Israeliten und den Amalekitern. Hatte Mose seine Hände oben, waren die Israeliten überlegen, ließ er sie sinken, waren es die Amalekiter. Als Mose die Arme schwer wurden, brachten Aaron und Hur einen Stein herbei, auf den Mose sich setzen konnte und stützen seine Arme. So konnten Josua und sein Heer die Amalekiter besiegen.

Einheit führt zur Stärke.

Dies ist nicht nur in der Ehe so, sondern in allen anderen Lebenslagen auch. Wir können die Ehe nur erhalten, indem wir unser Ego zurückschrauben und uns gegenseitig stützen. Sei ein Aaron in deiner Ehe! Doch wie können wir ein Aaron werden? Bete für deinen Partner. Niemand kennt ihn so gut wie du, kein anderer Mensch kann so gut für ihn beten, wie du. Niemand sonst kennst seine Stärken und Schwächen, Probleme und Ängste, so wie du.

Wir wir am Anfang der Predigtserie schon gelernt haben, ist die Ehe eine Entscheidung. Denn wie gut deine Ehe läuft wird nicht an deinen Gefühlen gemessen – irgendwann sind die Schmetterlinge im Bauch und die rosarote Brille weg. Viele geben an diesem Punkt auf, sie kämpfen nicht für die Ehe. Doch es ist so unbedacht, seine Ehe wegen der Gefühle aufzugeben. Du verkaufst dein Auto auch nicht, nur weil der Tank leer ist. Was tust du? Du füllst den Tank wieder auf! Und genau so funktioniert es in der Ehe – ihr füllt den Tank wieder auf. Immer und immer wieder.

Es kann viel zwischen einem Ehepaar stehen: Kinder, Schulden, Job, Social Media und und und… Im Gottesdienst haben Sarah und Dom das ganz praktisch veranschaulicht: Es gab eine zweistöckige Hochzeitstorte, auf der ganz oben ein Ehepaar stand. Nach und nach stellte Dom Gegenstände zwischen das Ehepaar – etwa ein Smartphone, eine Kreditkarte und Playmobil-Figuren. Je mehr zwischen dem Torten-Ehepaar stand, desto weniger Platz hatten die beiden. Macht euch selbst Platz in eurer Ehe und schmeißt die anderen Sachen, von denen Ihr denkt, dass sie wichtig seien, aus der „oberen Etage“ raus. Vieles hat Platz in der „unteren Etage“ – oder gehört gar nicht erst in eine Ehe. Rückt statt dessen Jesus in den Mittelpunkt! Er gibt euch den Raum, den ihr als Ehepartner braucht, um eine gesunde Beziehung zu führen. Die anderen Dinge sind selbstverständlich auch wichtig, wie die gemeinsamen Kinder, Geld verdienen und vieles mehr, doch lasst sie nicht zwischen euch stehen.

Zum Abschluss habe ich noch das Ergebnis einer Studie für euch – es lohnt sich, darüber nachzudenken: Ehepaare, die gemeinsam in der Bibel lesen, gemeinsam in die Kirche gehen und gemeinsam beten haben eine 35% geringere Wahrscheinlichkeit, sich scheiden zu lassen.

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